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Karate-Philosophie trifft auf LGBTQ+ 🥋🌈 Akzeptanz.

  • Autorenbild: Mandy Schloderer
    Mandy Schloderer
  • vor 1 Tag
  • 2 Min. Lesezeit

Die Lehren von Gichin Funakoshi, die Shoto Niju Kun, bilden die philosophische Grundlage des Shotokan Karate und zeigen: Karate ist nicht nur Kampfkunst, sondern ein Weg zu Respekt, Bescheidenheit und Selbstdisziplin.


Gerechtigkeit zeigt sich im Kleinen: im Training, im Miteinander, im Umgang miteinander. Genau hier entfaltet Karate seine eigentliche Stärke – nicht nur in Techniken, sondern in der Haltung, die wir entwickeln.


Im Karate gibt es keinen ersten Angriff.


Was bedeutet das eigentlich, wenn wir diese 2. Regel aus dem Dojo mit hinaus in unseren Alltag nehmen?


Vielleicht kennst du diese Situationen: Ein Spruch, der „nur Spaß“ sein soll. Ein Blick, der mehr sagt als Worte. Oder dieses leise Gefühl, nicht ganz dazuzugehören. Gerade für viele Menschen aus der LGBTQ+ Community ist das kein Einzelfall, sondern Alltag.


Und genau hier beginnt die eigentliche Stärke der Karate-Philosophie.

Denn „kein erster Angriff“ heißt nicht nur, keine Faust zu erheben. Es bedeutet auch, nicht vorschnell zu urteilen. Nicht mit Worten zu verletzen. Nicht mit Vorurteilen anzugreifen. Sondern: innehalten. Zuhören. Verstehen wollen.


Im Dojo begegnen wir uns auf Augenhöhe. Herkunft, Identität, Orientierung – all das spielt keine Rolle, wenn wir gemeinsam trainieren. Was zählt, ist der Respekt füreinander. Und der beginnt lange bevor wir uns verbeugen.


Vielleicht hast du selbst schon erlebt, wie kraftvoll es sein kann, einfach angenommen zu werden. Oder wie viel Mut es braucht, sich so zu zeigen, wie man wirklich ist. Genau da setzt Karate an: Es schafft einen Raum, in dem Menschen wachsen können – ohne Angst vor Angriff, egal in welcher Form.


Und gleichzeitig fordert uns dieser Grundsatz auch heraus. Denn „nicht angreifen“ heißt nicht, passiv zu bleiben. Es heißt, bewusst zu handeln. Für andere einzustehen. Klar zu zeigen: Hier ist kein Platz für Ausgrenzung.

Wir alle wollen respektiert werden, so wie wir sind. Und genau das verbindet uns – im Training wie im Leben.


Karate ist mehr als Technik. Es ist eine Haltung. Eine Entscheidung, wie wir miteinander umgehen wollen. Jeden Tag aufs Neue.


Wie erlebst du Respekt und Akzeptanz im Dojo? Teile deine Gedanken gern mit uns – oder komm vorbei und erlebe selbst, wie sich echtes Miteinander anfühlt.


Wenn wir lernen, einander wirklich zu sehen, entsteht genau das, wofür Karate steht: Respekt, Klarheit und Verbindung.


Osu, Mandy



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