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Unser Dojo: Ein Ort zum Wachsen, Ankommen und Wohlfühlen

  • Autorenbild: Mandy Schloderer
    Mandy Schloderer
  • vor 2 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Das bin ich, Mandy, in meinem natürlichen Habitat.
Das bin ich, Mandy, in meinem natürlichen Habitat.

Wenn ich auf die Welt blicke, habe ich das Gefühl, dass sie kälter geworden ist.

Viele Menschen stehen unter Druck. Der Ton wird rauer. Oft fehlt die Zeit, wirklich zuzuhören oder einander mit Offenheit zu begegnen. Vielleicht kennst du dieses Gefühl auch: Einerseits möchtest du dich weiterentwickeln und deinen Platz finden, andererseits wünschst du dir einfach einen Ort, an dem du sein darfst, wie du bist.


Genau deshalb ist meine Intention für das Dojo so klar: Ich möchte einen Ort schaffen, an dem sich Menschen willkommen fühlen. Einen Ort, an dem Respekt nicht nur ein Wort ist, sondern täglich gelebt wird. Einen Ort, an dem jede*r die Möglichkeit hat, sich zu entwickeln – unabhängig von Alter, Erfahrung oder persönlichem Hintergrund.


Denn Wachstum lässt sich nicht erzwingen.

Manche lernen schnell. Andere brauchen mehr Zeit. Einige möchten sportliche Herausforderungen meistern, andere suchen Ausgleich zum Alltag oder eine Gemeinschaft, in der sie sich aufgehoben fühlen. Und all das ist vollkommen in Ordnung.


Im Shotokan Karate geht es natürlich um Technik, Konzentration und Disziplin. Doch für mich gehört noch etwas anderes dazu: Menschlichkeit.


Fairness ist dabei ein zentraler Wert. Niemand sollte Angst haben müssen, Fehler zu machen. Niemand sollte sich lächerlich fühlen, weil etwas noch nicht klappt.


Jeder Mensch trägt seine eigene Geschichte mit sich. Jede*r hat Stärken, Zweifel, Talente und Herausforderungen. Oft erkennen wir selbst gar nicht, wie viel Potenzial bereits in uns steckt. Gleichzeitig haben viele von uns das Gefühl, manchmal mehr leisten zu müssen, obwohl sie bereits ihr Bestes geben. Wenn dir dieser Gedanke bekannt vorkommt, bist du damit nicht allein.


Deshalb möchte ich einen Rahmen schaffen, in dem Entwicklung möglich wird. Ohne unnötigen Druck. Mit klaren Regeln, gegenseitigem Respekt und der Freiheit, den eigenen Weg zu gehen.


Ein Dojo ist für mich mehr als ein Trainingsraum.

Es ist ein Ort der Begegnung. Ein Ort, an dem gemeinsam geschwitzt, gelacht, gelernt und gewachsen wird. Ein Ort, an dem Menschen sich gegenseitig unterstützen und anspornen, ohne sich miteinander vergleichen zu müssen.


Diese Gemeinschaft entsteht nicht von allein. Sie braucht Aufmerksamkeit, Zeit und Herzblut.

Dafür setze ich mich mit großer Leidenschaft ein. Manchmal gehe ich dabei auch über meine eigenen Grenzen hinaus, weil ich fest daran glaube, dass Menschen Räume brauchen, in denen sie sich sicher fühlen können. Gerade in einer Zeit, die viele als herausfordernd und unsicher erleben.


Mein Wunsch ist, dass jede*r, der oder die unser Dojo betritt, spürt:


Hier bin ich willkommen.

Hier darf ich lernen.

Hier darf ich Fehler machen.

Hier darf ich wachsen. Und vielleicht sogar:

Hier gehöre ich dazu.


Wenn uns das gemeinsam gelingt, dann ist Karate weit mehr als ein Sport. Dann wird es zu einer Erfahrung, die Menschen stärkt – im und neben dem Dojo.


Osu, Mandy

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